Das diesjährige Weihnachtsfest ist für mich was ganz Besonderes gewesen, denn ich kann mich nicht daran erinnern, wann es hier im Landkreis Karlsruhe ein verschneites Weihnachtsfest gab. Bislang war der 24. Dezember immer als schneefreier Heilig Abend gefeiert. Und gerade der Schnee hat für mich in Zusammenhang mit dem Weihnachtsfest was bedeutendes. Denn er ist, wie auch die Friedenstaube, weiss. Es wirkt gleich alles viel Besinnlicher und friedlicher als diese trist gekahlte graue Landschaft.
Was lieben die Kids mehr, als in dieser Jahreszeit mit dem Schlitten/ der Rodel zu fahren – naja, vielleicht noch einen Schneemann bauen. Da die Konsistenz des Schnees jedoch noch nicht zum Schneemannbauen geeignet war, habe ich mich kurzerhand dazu entschieden mit dem Schlitten eine Tour zu machen. Kids hintendrauf und den Hausberg (Katzenberg) empor gestiegen. Um auch richtig Schwung zu erhalten sind wir natürlich nach ganz oben. Dort wo Mama sich mit den Kids nicht alleine hin traut
. Da der Schlitten nun nicht wirklich der Längste ist und ich die Kids hier nicht alleine runter fahren lassen wollte hatte ich mich mit Bauch nach unten auf den Schlitten gelegt und die Kids sich auf mich gesetzt. Jetzt weiß ich, dass man sowas nicht machen sollte. Denn die erste kleine Bodenwelle sorgte dafür, dass wir alle kurzfristig an Boden und somit auch etwas Luft zwischen Bauchdecke und Schlitten aufkam. Der Schmerz war stark, doch der Ergeiz den Hügel hinab zu fahren noch stärker. Und weil es nicht die einzige Bodenwelle war, muss ich nun leiden. Mit jedem Husten, jedem Niesen, jedem Lacher schmerzt es, als wenn man mit einer Brechstange versuchen würde die Rippe rauszureißen. Toll so eine angebrochene Rippe, denn behandeln lässt sich das nicht.
So habe ich auch noch im Januar etwas, was mich an Weihnachten 2010 erinnert.











